Kurzbeschreibung
Die Rosa-Parks-Grundschule wird durch die Fusion von zwei Grundschulen 2012 neu gegründet. Sie ist die erste inklusive Grundschule in Friedrichshain-Kreuzberg. Unser Auftrag ist es, in einem partizipatorischen Prozess, mit gestalterischen Mitteln, den Fusionsprozess zu fördern, die Identifikation der Nutzer/innen mit der neuen Schule zu stärken und die „Neue“ Schule im Einzugsgebiet bekannt zu machen.

Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel werden mehrere kleinere Maßnahmen umgesetzt.

Schuleingang und Leitsystem:
Ein neuer zentraler Eingang für das Schulgelände macht die Zusammenführung sichtbar.
Gestaltung von Tor und Leitsystem sind inspiriert durch das Symbol der Namensgeberin der Schule.
Rosa Parks war eine afroamerikanische Bürgerrechtlerin, die sich 1955 weigerte ihren Sitzplatz im Bus für einen weißen Fahrgast frei zu machen.
Das neue Tor hat die Gestalt einer Busvorderseite. Die Schulhauseingänge sind durch „Bushaltestellen“-Schilder markiert und bezeichnet.
Als Willkommensgeste sind flankierend zur neuen Eingangszone Bänke aufgestellt.

Kleinmöbelbau:
Der Fusionsprozess geht auch mit Möbelrücken einher, da sich Veränderungen stets auch in der Anpassung des Raumes spiegeln.
Durch die Zusammenlegung entstehen neue räumliche Bedingungen und Bedürfnisse.
Die Umstrukturierung soll genutzt werden, um neue pädagogische Standards einzuführen.
Ein kleiner Schritt auf dem Weg dorthin sind Möbel, die neue Arbeits- und Sozialformen anregen.
In Bauereignissen werden Mustermöbel gebaut, mit denen die Klassen reihum neue Unterrichtsarrangements erproben und etablieren können.

Klassenraumgestaltung:
Einbau neuer Ausstattungen in zwei Klassenräumen inklusive Verbesserung der Akustik

Finanzierung
Programm „Aktionsräume plus“, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Bonus-Programm, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

Kooperation
Landschaftsbau: Projektur, Jürgen Kuhr
Landschaftsarchitekturbüro: Gruppe F