Schools of Tomorrow
Georg-von-Gie­sche-Schu­le

Text von der Web­sei­te der Georg von Gie­sche Schu­le:
„Na komm schon: Manch­mal macht Schu­le doch wirk­lich Spaß. Vor allem wenn man als Schü­le­rin oder Schü­ler mit­be­stim­men darf. Wenn man selbst gestal­ten kann, was, wie und vor allem wo man lernt. (…)

„Schools of Tomor­row“ heißt das inter­na­tio­na­le Pro­jekt des Hau­ses der Kul­tu­ren der Welt, bei dem Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus allen Ecken des Pla­ne­ten ihre ganz per­sön­li­chen Ideen für ein bes­se­res Ler­nen vor­stel­len dür­fen.

Unter­stützt von den bei­den Archi­tek­ten Susan­ne Wag­ner und André Heu­kamp vom Archi­tek­ten­bü­ro Bauer­eig­nis nutz­te auch die 9f ihre Chan­ce: Sie sam­mel­ten Ideen, wie ihr Schul­all­tag ange­neh­mer und das Ler­nen an der Georg-von-Gie­sche Schu­le mit noch mehr Spaß und Freu­de gestal­tet wer­den könn­te. Ganz beson­ders wich­tig war der Klas­se, in einem Raum zu ler­nen, in dem man sich wohl­fühlt, sich zurück­zie­hen kann und der einen abwechs­lungs­rei­chen Unter­richt auf kleins­tem Raum ermög­licht. Dafür ent­wi­ckel­te sie ein neu­es Ein­rich­tungs­kon­zept ihres Klas­sen­raums, kon­stru­ier­ten Möbel und Sitz­ge­le­gen­hei­ten und nah­men selbst die Werk­zeu­ge zur Rea­li­sie­rung ihrer Wün­sche und Träu­me in die Hand.

Die Bau­stel­le wur­de im Haus der Kul­tu­ren der Welt ein­ge­rich­tet und nach zwei Tagen schwit­zen und har­ter Arbeit wäh­rend der bei­den Prä­sen­ta­ti­ons­ta­ge im HKW neben vie­len ande­ren krea­ti­ven Ideen ande­rer Schu­len, aus­ge­stellt. Auch der Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er, der Schirm­herr von „Schools of Tomor­row“, ließ es sich nicht neh­men, die Aus­stel­lung zu besu­chen und die Ergeb­nis­se eines par­al­lel lau­fen­den Wett­be­werbs aus­zu­zeich­nen.

Ab sofort kön­nen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 9f ihren selbst gestal­te­ten Klas­sen­raum auch nut­zen. Die Deutsch­bü­cher sind zwar noch immer die­sel­ben und auch der Satz des Pytha­go­ras und die fran­zö­si­sche Gram­ma­tik haben sich nicht ver­än­dert, aber mit dem Wis­sen, das eige­ne Ler­nen selbst gestal­tet und ver­wirk­licht zu haben, lässt es sich sicher viel bes­ser aus­hal­ten.“

Team

André Heu­kamp, Susan­ne Wag­ner, Gott­fried Knodt, San­dra Höfinghoff, Lars Kreft, Kers­tin Neu­mann, Katha­ri­na Süt­ter­lin

Koope­ra­ti­on: Haus der Kul­tu­ren der Welt

Projektlaufzeit
2018

Standort

Hohen­stau­fen­str. 47–48, 10779 Ber­lin (Schö­ne­berg)